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171203 Michael Wollny JoergSteinmetz ACT

»Alles an diesem Duo erscheint staunens- und bewundernswert. Zunächst fasziniert, wie sich zwei Jazzmusiker weit auseinander liegender Jahrgänge – der seit den sechziger Jahren wegweisende deutsche Saxophonist Heinz Sauer und der zu den größten Entdeckungen des jungen deutschen Jazz zählende Pianist Michael Wollny – ergänzen und entsprechen. Ihre Zusammenarbeit hat im Lauf der Zeit an Reife gewonnen, ohne die Frische zu verlieren. „Don‘t Explain“ dokumentiert in einem Live-Mitschnitt sensible Nachdenklichkeit und spontane Expressivität. Die beiden weben aus Themen unterschiedlicher Herkunft eigene Geschichten und öffnen sich dabei vorbehaltlos der freien Improvisation, ohne je den Faden zu verlieren. Dabei reagieren sie mit einem für feinste Schwingungen geschärften Sinn aufeinander. Und wissen sich eins mit dem Publikum wie auch mit der Besonderheit des Raumes, der Stadtkirche Darmstadt mit ihrem spätgotischen Chor-Gewölbe aus dem 14. Jahrhundert.« (Aus der Begründung für den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2013 Für die Jury: Bert Noglik)

171210 Heinz Sauer

Als »Gigant« (FAZ) und »Altmeister des Saxophons« (DIE ZEIT) gilt der 1932 geborene Heinz Sauer. Der Tenorsaxophonist hat sich seine Kreativität und sein vitales, unberechenbares Spiel bis heute bewahrt. Seit seinen Anfängen an der Seite von Albert Mangelsdorff steht er im Zentrum der europäischen Jazzgeschichte und gilt als fundamentale Größe des deutschen Jazz. Als Mitwirkender im hr-Jazzensemble, in der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Pianisten Bob Degen und seit 1999 im Duo mit Michael Wollny hat Heinz Sauer von jeher die größtmögliche Ausdruckskraft auf seinem Instrument gesucht und in gegenseitiger Inspiration die Freiheit des modernen Jazz zelebriert.

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