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 170921 Lehr Thomas H7 1

Thomas Lehrs neuer Roman erzählt, wie in Bildern einer Ausstellung, von den historischen Katastrophen und von den privaten Verwicklungen dreier Menschen, führt von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs bis ins heutige Berlin.
Rudolf Zacharias reist nach Berlin. Dort will der Gastdozent, Dokumentarfilmer und Essayist die Vernissage seiner früheren Studentin Milena Sonntag besuchen. Der Ro-
man spielt an diesem Sommertag des Jahres 2011 – und zugleich in einem ganzen Jahrhundert. Denn in ihrer Ausstellung Schlafende Sonne zieht Milena nicht nur eine künstlerische Lebensbilanz, sondern die ihrer Zeit. Themen, die um Jahrzehnte auseinander liegen, bringt Thomas Lehr mit sprachlicher Kraft in unmittelbare Nachbarschaft, und er entwickelt in großen Bildern und packenden Geschichten ein vielschichtiges Fresko dieses deutschen Jahrhunderts: tragisch, komisch, grotesk, und doch immer wieder ganz persönlich und intim.

Thomas Lehr, 1957 in Speyer geboren, lebt in Berlin. Nach einem Studium der Biochemie/ Naturwissenschaften an der FU, arbeitete er längere Zeit als Systemverwalter und Programmierer in der Datenverarbeitung einer wissenschaftlichen Bibliothek der FU-Berlin. Seit 1999 ist er ausschließlich freier Schriftsteller. Sein Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. 2012 mit dem Marie-Luise Kaschnitz-Preis und 2015 mit dem Joseph Breitbach-Preis.

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