Live!Jazz: Denis Gäbel Quartett »Good Spirits« Sonntag, 30.10.2022 | 19:30 Uhr

Foto: Nadine Heller Menzel

Denis Gäbel (sax)

»Einfach grandios«, jubelte die F.A.Z. nach einem Konzert dieser Band. »Da werden aus sperrigen, bisweilen an Thelonious Monks mysteriöse Bebop-Phrasen erinnernden Themen ganze Klangkomplexe so musikalisch-logisch entwickelt, als seien sie nach einem goldenen Schnitt der Jazzimprovisation erdacht worden. Man kann sich nicht satt hören an diesen Kontrapunkten und Impulsen... Besser geht es nicht.«
Denis Gäbel war Professor für Jazz Saxophon in Wien und ist seit 2022 frisch gebackenes Mitglied der hr Big Band. In seiner Laufbahn als Jazzmusiker teilte er die Bühne u.a. mit Dusko Goykovich, Frank Chastenier, Billy Cobham, Adam Nussbaum und Antonio Farao.
»Häufig wird beklagt, dass unter den jungen Jazzmusikern so wenige einen eigenen unverwechselbaren Sound auf ihrem Instrument entwickeln. Zum Glück gibt es Ausnahmen wie Denis Gäbel.« Jazzpodium

Sebastian Sternal (p)

Sebastian Sternal hat mit Jazzgrößen wie Dee Dee Bridgewater, David Binney oder John Riley zusammengearbeitet; Konzertreisen führten ihn bereits in die USA, nach Namibia, Südafrika, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Polen, Bulgarien und Albanien. 2009 erschien sein Debüt Album »Eins« (double moon) mit Sebastian Klose (b) und Axel Pape (dr), »... der CD-Erstling eines Klaviertrios, das in der Tat steht und funktioniert wie eine Eins.« (Fono Forum), 2010 das zweite Trio-Album »Paris« (stockfisch/in-akustik), die Presse urteilt: »Sternals Timing ist traumhaft.« Außerdem ist Sternal Pianist im Quartett »Die Verwandlung« des Trompeters Frederik Köster (Köln), im Riccardo Del Fra Quintett (Paris) und spielt im Duo mit den Saxophonisten Claudius Valk und Will Vinson (New York). Sein Projekt »Sternal Symphonic Society« (Traumton Records) vereint herausragende junge Musiker aus Jazz und Klassik in einer 11-köpfigen »symphonischen Combo« und wurde vielfach preisgekrönt. 2017 erschien sein von Publikum und Fachwelt gleichermaßen gefeiertes Trio-Album »Home« mit Larry Grenadier und Jonas Burgwinkel: »Früher Anwärter auf das Album des Jahres« (Jazzthing) - »intensives Meisterwerk« (Stereoplay). Sternal ist zudem Professor für Jazzklavier an der Hochschule für Musik Mainz.

Clarence Penn (dr)

Clarence Penn ist einer der meistbeschäftigten Jazz-Schlagzeuger der Welt, Leiter mehrerer Bands, Komponist, Musikproduzent und Pädagoge.
Seit 1991, als er in New York City ankam, hat Penn seine einzigartige Mischung aus »mega-chops«, scharfem Intellekt und ausgeprägter Musikalität in den Dienst einer atemberaubenden Reihe von Spitzenkünstlern gestellt - eine chronologisch kurze Liste umfasst Ellis und Wynton Marsalis, Betty Carter, Stanley Clarke, Steps Ahead, Makoto Ozone, Michael Brecker, Dave Douglas, Maria Schneider, Luciana Souza, Richard Galliano und Fourplay. Penns beeindruckende Diskografie umfasst mehrere hundert Studioalben (darunter die mit einem Grammy ausgezeichneten Aufnahmen 34th and Lex von Randy Brecker und Concert in the Garden und Sky Blue von Maria Schneider), die ein 360°-Spektrum des Jazz repräsentieren.
Egal, ob Penn seine eigene Band leitet oder als Sideman auftritt: er bringt eine unermüdliche Vielseitigkeit und Professionalität mit, eine Fähigkeit, kreative Wege zu finden, um eine globale Palette von Stilen und Idiomen zu interpretieren, und die erklärte Absicht, »Musik zu spielen, die warm und organisch ist, für die Leute und für mich selbst«.

Reuben Rogers (b)

Von Geburt an von Groove und Spirit durchdrungen, kombinierte Reuben Rogers die Calypso- und Reggae-Rhythmen seiner Heimat, der Jungferninseln, mit den Gospelklängen der Kirche und der Freiheit und Improvisation des Jazz und schuf die einzigartige Chemie, die ihn zu einem der markantesten und gefragtesten Bassisten des modernen Jazz machen sollte. Rogers' vielseitige Beherrschung sowohl des akustischen als auch des elektrischen Basses führte zu Auftritten auf den Bühnen dieser Welt an der Seite einiger der renommiertesten Künstler des Jazz, darunter Wynton Marsalis, Tomasz Stanko, Roy Hargrove, Marcus Roberts, Nicholas Payton, Mulgrew Miller, Jackie McLean und Dianne Reeves. Während er seine unverwechselbare Stimme ständig an neue Umgebungen, Stile und Herausforderungen anpasst, zeichnet sich Rogers' Karriere durch die Langlebigkeit vieler seiner künstlerischen Beziehungen aus. Er pflegt musikalische Partnerschaften, die bis zu seinen frühesten Mentoren zurückreichen, und genießt eine lohnende langfristige Zusammenarbeit mit u.a. Joshua Redman, Charles Lloyd und dem Aaron Goldberg Trio. In den letzten zwei Jahrzehnten war er auf mehr als 100 Aufnahmen und unzähligen internationalen Tourneen zu hören.

Karten: 25 Euro+VVK-Gebühr. Schüler/Studenten: 20 Euro+VVK-Gebühr. AK 30/25 Euro

 

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Am 30.10.2022 19:30Uhr Ort: Stadtkirche Darmstadt |