Kleiner Meise Höhn by Simon Hegenberg

Phillip Dornbusch (sax)

Phillip Dornbusch (geb. 1994) ist ein in Berlin lebender Tenorsaxophonist. Er studierte Musik an der Musikhochschule Hannover und am Jazzinstitut Berlin. Nach einem Auslandsaufenthalt in Den Haag und dem Studium bei John Ruocco am Royal Conservatory war Phillip von 2018 bis 2020 Mitglied des Bundesjazzorchesters unter der Leitung von Jiggs Wigham und Niels Klein. Ebenfalls 2018 veröffentlichte er mit der Band Black Bear Basement ihr Debütalbum Beyond Traits bei dem Label Dezi-Belle. Phillip gewann mit dem Fynn Großmann Quintett die Jazzpreise Hannover und München und zählt mit dem Bundesjazzorchester zu den Gewinnern des Frankfurter Musikpreises. Der Tenorsaxophonist kann auf Konzertreisen und Festivalauftritte in und außerhalb Europas, wie z.B. dem Elbjazz Festival, Rochester International Jazz Festival (USA), oder Toronto Jazz Festival (CAN), zurückblicken.

Johanna Summer (p)

Johanna Summer ist eine deutsche Pianistin, die in Dresden und Berlin lebt. Sie begann mit dem klassischen Klavierunterricht im Alter von 7 Jahren und war mehrmalige Preisträgerin beim Bundeswettbewerb »Jugend Musiziert“«und »Jugend Jazzt“« Bis 2018 studierte sie bei Matthias Bätzel und Michael Fuchs Jazzklavier und konzertiert regelmäßig in verschiedenen Besetzungen - sowohl kammermusikalisch, als auch solistisch. Johanna war von 2018 bis 2020 Mitglied im Bundesjazzorchester (Bujazzo). Im Dezember 2017 erschien ihr Trio-Debütalbum »Juvenile«. Für die Stücke, die auf diesem Tonträger erschienen sind, erhielt sie im folgenden Jahr den Sonderpreis für Komposition des Biberacher Jazzpreises. Im gleichen Jahr wurde sie als erste Solokünstlerin überhaupt mit dem »Jungen Münchner Jazzpreis« ausgezeichnet. Im Sommer 2020 veröffentlichte sie schließlich ihr erstes Soloalbum »Schumann Kaleidoskop« unter dem Label ACT Music. Neben Konzertreisen, die sie in verschiedene europäische Länder sowie nach Russland und in die USA führten, konnte sie in der Zusammenarbeit mit Musikern wie Jiggs Whigham, Rainer Tempel, Steffen Schorn, Sebastian Studnitzky, Randy Brecker, Milan Svoboda und Richard DeRosa wichtige Erfahrungen sammeln.

Johannes Mann (git)

Johannes Mann (geb. 1996) ist ein in Berlin lebender Gitarrist und Komponist. Nachdem er als Teenager, beeinflusst durch Bands wie AC/DC oder Jimi Hendrix, das Gitarrenspiel begann, brachte ihn die Fusion-Plattensammlung seines Vaters und das Jugendjazzorchester
Baden-Württemberg recht schnell zum Jazz. Nach der Schule begann er ein Jazzgitarrenstudium bei Prof. Frank Kuruc in Mannheim und setzte jenes später am Jazzinstitut Berlin bei Greg Cohen, Hanno Busch, Paulo Morello und anderen fort. Neben seinen eigenen Projekten Sun Arc und WELS, womit er 2020 das gleichnamige Debütalbum veröffentlichte, ist Johannes in zahlreichen Bands als Sideman aktiv. Zudem war er bis zuletzt Mitglied im Bundesjazzorchester. Er gehört zu den 24 Stipendiaten, die 2019 beim renommierten »Betty Carter Jazzahead« – Workshop in Washington D.C. von u.A. Dee Dee Bridgewater, Jason Moran und Greg Hutchinson gecoacht wurden. Johannes kann mittlerweile auf zahlreiche Tourneen und Konzerte in Deutschland und Europa, aber auch in den USA oder Brasilien zurückblicken. Er gewann den Leverkusener Jazzpreis »Future Sounds« 2016 und gehört zu den Finalisten der Jazzpreise Mechelen (Belgien), Getxo (Spanien) und Burghausen.

Philip Dornbusch (dr)

Bereits in seiner frühen Jugend orientierte sich Philip Dornbusch in Richtung einer musikalischen Ausbildung als Schlagzeuger. Es folgten erste Auszeichnungen bei Wettbewerben wie »Jugend Jazzt«. Von 2009-2011 war er Mitglied des Landesjugendjazzorchester Niedersachsen. Philip studierte von 2013-2017 am Jazz-Institut Berlin, wo er unter anderem Unterricht bei John Hollenbeck, Jim Black und Greg Cohen nahm. Im Laufe seiner musikalischen Laufbahn spielte er bereits Konzerte in England, Frankreich, Dänemark, den Niederlanden, Spanien, Polen und Russland und arbeitete zusammen mit Uli Kempendorff, Ronny Graupe, Jonas Westergaard, Elias Stemeseder, Malte Schiller und vielen mehr. 2018 erhielt er mit dem »Hardvösch Thoralfsson Trio« ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats für Kultur und Europa. Im Mai 2019 veröffentlichte er mit der Band »Rosemarine« das gleichnamige Debutalbum unter dem renommierten Label Ropeadope (Christian Scott, Christian McBride). Philip partizipiert in einer Vielzahl stilistisch sehr unterschiedlicher Projekte und hat sich zu einem wichtigen Teilhaber der Berliner Jazzszene etabliert.

Roger Kintopf (b)

Roger Kintopf (15.11.1998) ist Kontrabassist und Komponist. Seit einigen Jahren ist er ein aktiver Teil der Deutschen Jazzszene. Er spielte mit Musikern wie Loren Stillman, Travis Reuter, Frank Gratkowski, Billy Test, Jonas Burgwinkel, etc. Als Sideman arbeitet er in kleinen und großen Ensembles u.a. mit Feature-Gästen wie Evan Parker, Kit Downes und Christian Lillinger. Roger war 2016-2018 Mitglied des Bundes Jazz Orchesters (BuJazzO), mit dem er 2017 durch Ecuador und Indien tourte. Mit diversen Bands spielte er Konzerte in Deutschland, Frankreich, Niederlande, Polen, Tschechien, Schweiz, USA, Ecuador, Indien und Nepal. 2016 bis 2018 studierte Roger an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln bei Dietmar Fuhr, Dieter Manderscheid und Jonas Burgwinkel. Seit 2019 lebt er in Paris, um am CNSMDP sein Studium bei Riccardo Del Fra fortzusetzen. Im Mai 2020 veröffentlichte er unter eigenem Namen das Debütalbum »Structures«. Er spielte auf Festivals und in Locations wie Jazzfest Bonn, Eldenaer Jazz Evenings, Stadtgarten Köln, Altes Pfandhaus Köln, Philharmonie Köln, Philharmonie Essen oder dem Bimhuis Amsterdam.

Karten: 15 Euro zzgl. VVK-Gebühr. Ak: 15 Euro