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 180304 Favre trio2 by Nicolas Masson

“Ein echter Hochkaräter der nicht nur Spass macht, sondern auch jede Menge Überraschungen bietet.“ (Jazz Podium)

Mit acht begann Florian Favre, klassischen Klavierunterricht zu nehmen, vier Jahre später entdeckte er Blues-Skalen und bald darauf den Jazz. Am Konservatorium in Fribourg machte er mit 21 sein Diplom, alles weitere entwickelte sich in Bern. 2008 gründete er das Quartett Help!, 2012 war er mit dem Songpoeten Stephan Eicher und dem Spoken Poetry-Künstler und Autor Kutti MC alias Jürg Halter unterwegs. Nach Abschluss seines Klavier-Masters (unter anderem bei Django Bates) hielt sich Favre eine Weile in New York auf. Sein Können beeindruckte dort selbst prominente Kollegen. So wurde Favre einmal von Joshua Redman auf die Bühne gebeten, nachdem der Schweizer das Konzert des Saxophon-Stars eröffnet hatte. Redmans Ansage: „He has something really, really special that blew us all away.”

Bassist Manu Hagman hat ebenfalls in Bern studiert und bereits eine vielfältige musikalische Geschichte. 2007 gewann er mit seinem damaligen Quartett Red Planet den Wettbewerb „Tremplin Lémanique“ des Montreux Jazz Festivals. Weitere Auszeichnungen folgten, etwa mit der Jean-Lou Treboux Group bei den Stanser Musiktagen 2011 und mit der Band Orioxy, zu der neben anderen die Harfenistin Julie Campiche gehört. 2013 erhielt Orioxy den „Grand Prix“ der Avignon International Jazz Competition. Mit beiden Projekten nahm Hagmann jeweils zwei Alben auf, spielte bei Festivals und in mehreren europäischen Ländern.

Nun können wir den neuen Drummer der Band vorstellen: Arthur Alard, 28, aus Paris. Kennengelernt haben sie sich beim besagten B-Jazz Contest, wo Alard mit Laurent Coulondre auftrat. „Nach dem Wettbewerb gab es eine Jamsession, bei der Manu und Arthur erstmals zusammen spielten. Das hat sofort super funktioniert. Später brauchten wir einen Schlagzeuger für eine Belgien-Tour und ich fragte Arthur, ohne selbst je mit ihm gespielt zu haben. Er kam, hatte alle Stücke von der Platte auswendig gelernt und schon im ersten Konzert jederzeit verstanden, wohin ich gehen will.“ Favre schwärmt geradezu vom neuen dritten Mann. Alard beherrsche viele Stile, kenne sich in diversen Genre aus, diene dem Stück und verschmelze mit dem Bandsound. Wie perfekt die Verständigung in der Band klappt, macht er an einem Beispiel deutlich. „Das Stück Nanomélie habe ich in der Nacht vor dem letzten Studiotag komponiert. Als wir alles andere im Kasten hatten, legte ich den Jungs die Noten vor und wir haben nur vier Takes eingespielt.“ Favre freut sich, dass auch dieses Stück auf der Platte ist, weil es aus seiner Sicht symbolisch für Einfachheit und „hoffnungsvolle Musik“ steht.

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