Kreuzwege4 feat

"Kreuzwege" – so der Titel der Reihe "Kanzelreden“ an den sechs Sonntagen in der Passionszeit 2019 in der Ev. Stadtkirche Darmstadt.

Aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln wird das Leiden und Sterben Jesu vor fast 2000 Jahren in Beziehung gesetzt zur heutigen Wirklichkeit:

Wo müssen Menschen heute ihr Kreuz tragen, wo leiden andere mit ihnen?
Wo leidet Jesus bis heute in anderen an Vorurteilen, Vorverurteilungen und Schweigen?

Das Thema "Kreuzwege“ war den Prediger*innen mit ihren ganz unterschiedlichen Professionen und persönlichen Hintergründen vorgegeben. Sie haben sich dazu ein Bild ausgesucht. Bild und Kanzelrede stehen in direkter Beziehung zueinander.

Außer an einem Sonntag werden die Bilder nicht – wie in den Vorjahren – groß hinter dem Altar zu sehen sein aus folgendem Grund: Zeitgleich gibt es bei uns in der Stadtkirche die textile Rauminstallation „Liniaturen“.

Neben einer für diese Passionszeit bewusst reduzierten Liturgie trägt ein Instrument oder ein kleines Ensemble durch jeden Gottesdienst. Mal ist dies ein Saxofon, mal eine Flöte oder Violine, mal sind es Stimmen. Später gegen Ende des Gottesdienstes, nach einer Zeit der Stille, wird dieses Instrument das Thema des Sonntags wieder aufnehmen.

Sonntag Lätare 31.03.2019 10.00 Uhr
Ruth Wagner: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“

Ruth Wagner, geboren 1940 in Wolfskehlen. Studium der Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaften in Frankfurt/Main. Tätigkeiten im Hessischen Philologenverband und im Deutschen Lehrerverband. Stadtverordnete in Darmstadt (1977-1980 und 1989-1995). Zwischen 1978 und 2008 in mehreren Legislaturperioden Abgeordnete im Hessischen Landtag. 1999 bis 2003 stellv. Ministerpräsidentin des Landes Hessen und Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst.

Aktualisierte musikalische Begleitung:
Christian Roß, Orgelimprovisationen

Kreuzwege4 Fotos

Weitere Termine der Kanzelreden:

Sonntag o7.o4.2019
10.00 Uhr Pfarrerin Antje Biller

Sonntag 14.04.2019
10.00 Uhr Dr. Gerhard Schreiber

Hier finden Sie den Flyer Kreuzwege.

Videoandacht

…mit Pfarrer Andreas Schwöbel am Sonntag Judika 29.03.

 

 

 

Zur aktuellen Lage…

Liebe Freundinnen und Freunde der Stadtkirche,
Liebe Gemeinde,

es ist leider unvermeidlich geworden: Alle Veranstaltungen der Gemeinde und Veranstaltungen in der Stadtkirche, einschließlich der Gottesdienste, müssen bis auf Weiteres abgesagt werden.Die Stadtkirche kann vorerst ihre Türen nicht öffnen. Die Glocken läuten weiterhin zum Gebet täglich um 12.00 Uhr, 18.00 Uhr und sonntags um 10.00 Uhr.

Das Gemeindebüro bleibt für den Publikumsverkehr geschlossen, das Büro ist aber zu den üblichen Zeiten erreichbar per Telefon (06151/44150) und Mail (Stadtkirchengemeinde.Darmstadt@ekhn.de).

Pfarrer Karsten Gollnow ist natürlich ebenso telefonisch (06151/47110) oder per Mail (Karsten.Gollnow@ekhn.de) jederzeit für seelsorgerliche oder andere Anliegen erreichbar.
Auch wenn Sie praktische oder nachbarschaftliche Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an uns, wir helfen Ihnen gerne weiter!
Ältere Menschen, die zurzeit nur noch wenige Kontakte nach außen haben, rufen wir gerne regelmäßig an und erkundigen uns nach ihrem Wohlergehen und bieten Unterstützung an.

Sonntags und jeweils an den Osterfeiertagen werden kurzformatige Video-Gottesdienste auf der Homepage des Dekanates Darmstadt Stadt, auch verlinkt auf unserer Homepage, eingestellt und zu sehen sein. Pfarrer*innen aus dem Dekanat werden so umlaufend aus Ihren Kirchen regionale Gottesdienste für die Öffentlichkeit anbieten. Die Stadtkirche wird dabei sein.

Kantor Christian Roß und Pfarrer Karsten Gollnow arbeiten die nächste Zeit auch daran, im kirchenmusikalischen und kulturellen Bereich neue digitale Formate zu entwickeln. Wer hier seine Fähigkeiten mit einbringen, Dinge mit entwickeln und ausprobieren will, ist herzlich in unserem Team willkommen! Bitte einfach melden!

Krisen muss man zunächst einfach durchstehen. Dabei helfen ein gewisses Maß an Furchtlosigkeit, auch hoffnungsvolles Gottvertrauen und getrost eine Portion Optimismus,
„denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (1.Tim.1,7) Und ob wir diese Krise einfach nur durchstehen oder ob wir uns und unsere Gesellschaft dadurch nachhaltig verändern - hin zu mehr Solidarität, Rücksichtnahme und Nächstenliebe, das wird sich erst am Ende zeigen.

Mit herzlichen, hoffnungsfrohen Grüßen aus der Stadtkirche
Ihr Stadtkirchenteam