Passionspredigten 2022: Martin Mosebach Sonntag, 06.03.2022 | 10:00 Uhr

Foto: Hagen Schmauss

Sonntag, 06. März 10.00 Uhr
Predigten zur Passionszeit
Weltuntergangsstimmung?! - »Die apokalyptischen Reiter«

»Und ich sah, dass das Lamm das erste der sieben Siegel auftat, und ich hörte eines der vier Wesen sagen wie mit einer Donnerstimme: Komm! Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hatte einen Bogen, und ihm wurde eine Krone gegeben, und er zog aus sieghaft und um zu siegen.« (Apk.6,1-2)

Martin Mosebach

Martin Mosebach wurde in Frankfurt-Sachsenhausen geboren und verbrachte seine ersten Lebensjahre in Königstein im Taunus. Er ist der Sohn einer katholischen Mutter und eines evangelischen Mediziners, der als Arzt und Psychotherapeut praktizierte. Als er fünf Jahre alt war, kehrte die Familie nach Frankfurt in das Westend zurück. Mosebach studierte in Frankfurt am Main und Bonn Rechtswissenschaften. 1979 legte er das Zweite Staatsexamen ab. Gegen Ende seines Referendariats begann Mosebach erzählerisch zu schreiben und bezeichnet sich daher selbst als »Spätentwickler«. Seit 1980 lebt Mosebach als freier Schriftsteller in Frankfurt am Main. Mit seiner Heimatstadt fühlt sich der Autor in einer Art von Hassliebe verbunden, was sich in Feuilletons, Reportagen, Reden, aber auch in Romanen (z. B. Westend, Eine lange Nacht, Der Mond und das Mädchen) und Erzählungen äußert. Mosebachs Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt im Oktober 2007 mit dem Georg-Büchner-Preis, dem renommiertesten Literaturpreis der deutschen Sprache. Im »Literarischen Herbst« 2021 war er mit seinem Buch »Krass« in der Stadtkirche zu Gast.

Liturgie: Karsten Gollnow
Musik: Anke Schimpf, Saxophon; Georg Göb, Piano

Ralf Cetto c Stephan Dinges  Georg Göb
Fotos: privat

Am 06.03.2022 10:00Uhr Ort: Stadtkirche Darmstadt |