Predigtreihe | 500 Jahre Reformation Sonntag, 01.11.2026 | 10:00 Uhr

Foto: © Peter Bongard

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Stellvertretenden Kirchenpräsidentin der EKHN, Ulrike Scherf «Reformation gestern und heute im Lichte der schrumpfenden Kirche»

„Redet im Licht!“ – im Horizont des Predigttextes Matthäus 10,26–33 stellt sich die Frage neu, was es heute heißt, öffentliche Kirche zu sein: furchtlos, sichtbar und nicht von Angst geleitet.

Ulrike Scherf betont in ihrer Predigt: Die Relevanz der Kirche hängt nicht von ihrer Größe ab, sondern von ihrer Botschaft und ihrer Wirksamkeit in der Öffentlichkeit. Reformation wird dabei als fortwährender Prozess der Transformation verstanden – als immer neue Ausrichtung am Evangelium. Die Predigt lädt ein, über die Zukunft der Kirche nachzudenken: mit Gottvertrauen, mutig und offen.

Ulrike Scherf
1964 in Wiesbaden geboren, Studium der Evangelischen Theologie in Neuendettelsau, Bern und Heidelberg, danach Vikariat in Mümling-Grumbach und Tätigkeit als Assistentin am Theologischen Seminar Friedberg. 1994–2006 Pfarrerin in Zwingenberg und Alsbach (Bergstraße); engagierte sich im Dekanat u. a. für den Kindergottesdienst. 1999 Wahl zur Dekanin des Dekanats Zwingenberg, später kommissarische Dekanin im Dekanat Bergstraße, ab 2007 hauptamtliche Dekanin in Heppenheim; initiierte Notfallseelsorge und „Allianz für den freien Sonntag". Seit Februar 2013 Stellvertretende Kirchenpräsidentin der EKHN, im November 2019 für eine zweite Amtsperiode bis 2029 bestätigt. Mitglied u. a. im Aufsichtsrat der Diakonie Hessen, im Vorstand des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD sowie in Kuratorien der Evangelischen Hochschule Darmstadt und des Konfessionskundlichen Instituts.