Oli Bott - Vibraphon
Arnulf Ballhorn - Bass
Kay Lübke - Schlagzeug
„beseeltes Miteinander, strahlend, abwechslungs- und ideenreich“ CONCERTO
„ein Geniestreich“ JAZZ THING
„Jazz trifft auf Klassik und Rock und das alles in entspannten, auf sehr feine Weise miteinander verwobenen und ineinander übergehenden Jazz-Improvisationen, die die melodischen und harmonischen Ähnlichkeiten geschickt aufgreifen“ HR2
„Der Berliner Vibrafonist Oli Bott, zunächst klassisch, dann bei der Jazzkoryphäe Gary Burton ausgebildet, schaut gerne über stilistische Tellerränder. Hier fügt er Stücke unterschiedlicher Couleur zusammen, ohne sie partout einander anzugleichen, schafft teils improvisierte Übergänge, die seine Paarungen ganz schlüssig und die Einzelteile mitunter in neuem Licht erscheinen lassen. Eine reizvolle Hörerfahrung.“ FONO FORUM
„Was verbindet Johann Sebastian Bach, Duke Ellington, Metallica, Ray Henderson und Johannes Brahms? Die Frage müsste wohl richtigerweise lauten: Wer verbindet Johann Sebastian Bach etc.? denn die Antwort lautet (natürlich): Oli Bott. Der deutsche Vibraphonist zeigt einmal mehr, dass Musik eigentlich grenzenlos ist. Ausgesprochen gekonnt und respektvoll verbindet er hier Klassik mit Jazz und Rock.“ JAZZTHETIC
„Beim Oli Bott Trio funkt es, wenn Coltrane mit Metallica groovt. „Wie wäre es“, hat sich Oli Bott gefragt, „wenn Maurice Ravel und Duke Ellington zusammen improvisieren würden?“ Auf „Chronicles of Jazz“, dem ersten Album des Trios, klingt die Antwort überraschend harmonisch.“ TAGESSPIEGEL
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Chronicles of Jazz sind Phantasiegeschichten, in denen Kompositions-Giganten aus Klassik, Jazz und mehr in einer Jazzsession aufeinander treffen. Das Trio des Vibraphonisten Oli Bott mit dem Bassisten Arnulf Ballhorn und dem Schlagzeuger Kay Lübke sprengt die Grenzen unterschiedlicher Genres, indem es Maurice Ravels Boléro mit Duke Ellingtons Caravan, Johann Sebastian Bachs Allemande der Violin-Sonate in d-Moll mit Metallicas Nothing Else Matters oder Erik Saties Première Gnossienne mit Milt Jacksons Bags’ Groove vermengt. Die Kompositionen gehen ineinander über und werden von den Musikern in einer Jazz-Jam mit viel spontaner Spielfreude jeweils zu einem einzigen Stück vereint. Dabei erzählt Oli Bott mit seinem Trio Geschichten, in denen sich auch Autobiografisches verbirgt. Er wuchs mit klassischer Musik auf, lernte als Jugendlicher Schlagwerk, hörte Rockmusik und begann später eine Ausbildung in Jazz. Am Berklee College of Music studierte er bei Gary Burton, dem großen Lyriker unter den Jazz-Vibrafonisten. Oli Bott ist jedoch kein herkömmlicher Jazzmusiker geworden. Er spielt konsequent seine eigene Musik, die sich in ganz verschiedene Musiksprachen, Epochen und Kulturen hineinfühlt, während er auf den Metallplatten wie ein Bildhauer eindrucksvolle Stimmungen herausschlägt.
15 EUR + VVK-Gebühr. Schüler*innen/Studierende: 7,50 EUR + VVK-Gebühr; AK: 20/10 EUR
